Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Philosophie - Sonstiges, Note: 1,3, Hochschule f?r Philosophie M?nchen, Veranstaltung: Die Sinnfrage in philosophischer und philosophisch-theologischer Sicht, Sprache: Deutsch, Abstract: Die subjektive Beurteilung der eigenen Lage durch den Patienten und das Wohlbefinden - nicht nur im Bezug auf die Symptome seiner Erkrankung - haben in der medizinischen Versorgung w?hrend der letzten Jahre deutlich an Bedeutung zugenommen. Zwar waren sie schon immer Richtwerte ?rztlichen Handelns, aber erst in j?ngerer Zeit wurden diese Parameter explizit als Zielkriterium definiert und in Abh?ngigkeit von verschiedenen Therapieoptionen evaluiert. Gef?rdert wurde diese Entwicklung sicherlich durch die Etablierung der "Evidence-based Medicine", da dieser Ansatz objektivierbare Therapieergebnisse fordert. Eine pr?gnante und allgemeing?ltige Definition muss an der begriffsimmanenten Subjektivit?t von 'Lebensqualit?t' scheitern. Dieses Konstrukt ist nur ganz individuell beschreib- und messbar; abh?ngig ist es unter anderem von gegenw?rtigen Lebensgewohnheiten, bisherigen Erfahrungen, Hoffnungen, Tr?umen und W?nschen. Ein m?glicher Ansatz zur Messung dieser komplexen Entit?t besteht darin, die Differenz zwischen Hoffnungen und Erwartungen einer Person und dem momentanen Erleben zu bestimmen. Jedoch auch diese Konzeption kann keine generelle G?ltigkeit besitzen.
| Author: Johannes Huber |
| Publisher: Grin Verlag |
| Publication Date: Aug 12, 2008 |
| Number of Pages: 20 pages |
| Binding: Paperback or Softback |
| ISBN-10: 3640134281 |
| ISBN-13: 9783640134281 |