Das "Nichtrechtsgesch?ft" stellt sich als eine der faszinierendsten und kontroversesten Rechtsfiguren des Zivilrechts in Europa dar. Erfunden von dem deutschen Karl Salomo Zachariae von Lingenthal in seinem Handbuch zum franz?sischen Zivilrecht, wurde sie durch die ?bersetzung dieses Werkes unter dem Stichwort "acte inexistant" in Frankreich ?bernommen. Der Einfluss Frankreichs bewirkte seinerseits die Verbreitung dieser Lehre auf ganz Europa (mit Ausnahme von Gro britannien) und selbst Lateinamerika. Man spricht dabei von "negozio giuridico inesistente" (Italienisch), "negocio jur?dico inexistente" (Spanisch) und "neg?cio jur?dico inexistente" (Portugiesisch). Die Gemeinsamkeit in allen Rechtsordnungen ist jedoch, dass sich das Schrifttum nach wie vor streitet, ob die Rechtsfigur "Nichtrechtsgesch?ft" notwendig ist. Ein r?ckwirkender Blick auf das deutsche Zivilrecht zeigt, dass der Begriff "Nichtrechtsgesch?ft" fast nirgendwo zu finden ist. Die vorliegende Untersuchung strebt nach einer Erkl?rung dieses unangenehmen Schweigens des deutschen Zivilrechts.
| Author: Francisco Sabadin Medina |
| Publisher: Igel |
| Publication Date: Oct 22, 2015 |
| Number of Pages: 74 pages |
| Binding: Paperback or Softback |
| ISBN-10: 3954853248 |
| ISBN-13: 9783954853243 |