Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Jura - ?ffentliches Recht / Sonstiges, Note: 1,3, Universit?t der Bundeswehr M?nchen, Neubiberg (Institut f?r internationale Politik, Sicherheitspolitik, Wehr- und V?lkerrecht), Veranstaltung: Wehrrecht II, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit der seit 1. Januar 2002 geltenden neuen Wehrdisziplinarordnung (WDO) soll sichergestellt werden, dass Dienstvergehen angemessen und z?gig im entsprechenden Ma e behandelt werden, damit nicht die Einsatzf?higkeit und die Moral der Truppe gef?hrdet wird. Die WDO wirkt dar?ber hinaus als Abschreckung, indem bisher pflichtbewusste Soldaten erst gar nicht in Gedanken kommen sollen ein Dienstvergehen zu begehen. Von einem Verfahrensgesetz erwartet man, dass es effiziente Verfahren erm?glicht. Das darf nicht auf Kosten der Rechtsstaatlichkeit gehen, der Soldat soll umfassenden Rechtsschutz genie en. Inwieweit diese Forderungen durch die neue WDO erf?llt werden und welche spezifischen ?nderungen sich im Vergleich zur alten WDO ergeben haben, soll im ersten Teil gekl?rt werden. Der zweite Teil soll der Anwendung der WDO gewidmet werden, insbesondere der Formulierung von Tatvorw?rfen durch Disziplinarvorgesetzte gem? 37 Absatz 3. Denn ein Gesetz oder eine Verordnung ist nur so gut, wie die Kenntnisse ihrer Anwender. Ein Gesetz verfehlt sein Ziel, wenn es falsch angewendet wird und die Umsetzung nicht kontrolliert wird. So k?nnen h?ufig falsch beziehungsweise unzureichend formulierte Disziplinarformeln oder Tatvorw?rfe zur Aufhebung einer Disziplinarma nahme f?hren. Dies gilt es zu vermeiden, um das Ziel der WDO, die Funktionsf?higkeit der Streitkr?fte zu erhalten, zu gew?hrleisten. Im Anhang findet sich eine pr?gnante ?bersicht der wichtigsten Fallgruppen und deren besonderen Erfordernissen bei der Formulierung.
| Author: Michael Gr?er |
| Publisher: Grin Verlag |
| Publication Date: Jun 19, 2007 |
| Number of Pages: 56 pages |
| Binding: Paperback or Softback |
| ISBN-10: 3638653285 |
| ISBN-13: 9783638653282 |